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Wolfgang Gruber ist nicht mehr. Am Samstag, dem 29. Juli 2006 ist Wolfgang Gruber in seinem Büro am Flughafen Salzburg trotz sofortiger notärztlicher Hilfe einem Herz-Kreislaufversagen erlegen. Der unerwartet plötzliche Tod unseres Bundessektionsleiters hat uns alle zutiefst erschüttet. Wir können das Leid nicht aus der Welt schaffen, nicht den Schmerz der Angehörigen lindern. Alles, was die Ballonfahrerfamilie tun kann, ist mit den Hinterbliebenen zu fühlen und unsere Anteilnahme zeigen. Mit dem Ableben von Wolfgang Gruber hat Österreich mitten in den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2008 den Vater der Ballonfahrt" und die FAI einen international anerkannten und hoch geschätzten Funktionär verloren. Es war letztlich sein Konzept, seine Erfahrung, sein Wissen und diplomatisches Geschick, das den Weltverband davon überzeugte, dass die WM 2008 erfolgreich bei uns durchgeführt werden kann. Zurück bleiben Trauer, Verzweiflung, Tränen und die Frage, wie es ohne Wolfgang weitergeht? Vielen von uns ist er ein verlässlicher und treuer Freund geworden. Umso schmerzlicher trifft uns alle diese Nachricht. Er war ja nicht nur international erfolgreich und anerkannt, sondern hat auch in Österreich für jeden Verein, für jeden Piloten und für jeden Veranstalter ein offenes Ohr gehabt und er war für uns da. Sein Engagement für die Ballonfahrt hat ihn so beliebt gemacht, dass jeder sich mit seinen Anliegen an ihn gewandt hat. Wolfgang hat allen geholfen und damit wohl auch dazu beigetragen, dass er vielleicht zu wenig auf sich selber und seine Gesundheit geschaut hätte. Aber er war eben für die Anderen da, jederzeit und überall. Unvergessen bleiben sein Humor und seine Großzügigkeit, aber auch seine Ecken und Kanten. Wir werden Ihn als Vertreter unserer Anliegen und Wünsche sehr vermissen. Als geschickter Verhandler für die Sache der Ballonfahrt, als erfahrener und umsichtiger Wettkampfleiter wird er uns fehlen, wir werden seine launigen Kommentare bei den Siegerehrungen vermissen und wir werden Wolfgang Gruber als erfolgreicher Vermittler und Schlichter bei Differenzen nicht mehr haben. Die Jugend hat ein Vorbild verloren, der österreichische Ballonsport ein Aushängeschild für Menschlichkeit, Sportlichkeit und Hilfsbereitschaft und die internationale Ballonfahrerfamilie einen ganz großen Mentor. Lieber Wolfgang, in grenzenloser Dankbarkeit ein letztes Glück ab - Gut Land". Du bleibst in unseren Herzen. |